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PRESSEBERICHTE
E-BUSINESS
De
Binnenvaartkrant / 14.08.01
„Elektronische
Vernetzung in der Binnenschifffahrt“
Das
Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert ein
Projekt an der Universität in Duisburg zu den Auswirkungen der
elektronischen Vernetzungen auf die Geschäftsbeziehungen der
Binnenwasserstraßen. Ziel des Projektes ist eine übergreifende
Makro-Betrachtung des Binnenschifffahrtsgewerbes während der
schrittweisen Umstellung der Geschäftsbeziehungen auf
E-Business.
Das
Projekt soll dazu beitragen, die Wirtschaftlichkeit zu
verbessern, Sicherheit und Gesundheit zu unterstützen und
erweiterte Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen ...
Westdeutsche
Allgemeine Zeitung / 13.09.01
„Frachtbörse
im Internet soll die Binnenschifffahrt stärken“
Über
Internet erfährt der Binnenschiffer, dass eine Ladung von
Stahlrohren für den vorgesehenen Frachter zu schwer ist –
sofort bietet er seine Hilfe an. Die Etablierung solch eines
virtuellen Marktes ist das Ziel eines Forschungsprojektes der
Universität Duisburg. Moderne Medien stehen dem Schiffer dabei
hilfreich zur Seite, noch präziser seine Leistungen anzugeben
und somit seine Handlungsmöglichkeiten zu erweitern. Unter der
Leitung von Prof. Dr. D. Danckwerts soll eine technisch
ausgereifte Software entwickelt werden, um beispielsweise für
Großaufträge gemeinschaftliche Transport-Allianzen leichter
und schneller bilden zu können.
Der
Selbständige in der Binnenschifffahrt / Mai-August 01
„BMBF
fördert Forschungsprojekt an der Uni Duisburg zum Thema:
Auswirkungen der elektronischen Vernetzung auf die Geschäftsbeziehungen
der Binnenwassertransporte – Ebusi-Net“
...
Ebusi-Net schließt an die langjährige Forschungsarbeit des
Teams an, die in die erfolgreiche Installation des
Binnenschiff-Transport-Systems www.bintras.de eingegangen ist.
Westdeutsche
Allgemeine Zeitung / 24.08.01
„E-Business
an Bord wird erforscht“
Mit den
Auswirkungen der elektronischen Vernetzungen auf die Geschäftsbeziehungen
der Binnenwassertransporte beschäftigt sich ein
Forschungsprojekt der Uni Duisburg. „e-Busi-Net“ basiert zum
großen Teil auf dem Aufbau eines Dialogregimes, das sich aus
Vertretern der Schifffahrt, der Häfen und der Befrachter
zusammensetzt. In Kombination von 28 Veranstaltungen und 30
Arbeitsschwerpunkten wird ein ständiger Prozess des Austausches
zwischen Forschung und Praxis angestrebt ...
Handelsblatt
/ 12.11.01
„Wenn Schiffe surfen“
Für
Binnenschiffer bietet das Netz viele Vorteile – doch die
Technik setzt sich nur zögerlich durch
...
Die Partikuliere, wie die selbstständigen Binnenschiffer
im Fachjargon heißen, können mit der E-Technologie Zeit und
Geld sparen: Ein Kohlentransport von Duisburg nach Berlin
lasse sich dank Mobilfunk-, Computer- und
Satellitennavigationstechnik um einen Tag beschleunigen, rechnet
der Bundesverband der Binnenschifffahrt in seinem
Telematikleitfaden „Mit dem Computer in die Zukunft“ vor. In
Zukunft komme kein Binnenkapitän mehr ohne Internet-Zugang aus,
erwartet der Branchenverband. In wenigen Jahren, so
lautete das Szenario, steuern Kapitäne über den
Bordcomputer nicht nur Schiffsheizung und Kaffeemaschine, sie
informieren sich im Web auch über Wetter und Wasserstände und
feilschen in elektronischen Frachtenbörsen um Aufträge.
Vieles davon ist heute schon möglich: So hilft das
„Elektronische Wasserstraßen-Informationssystem“ mit dem
Namen „Elwis“ bei der Fahrtenplanung: Kapitäne finden im
Internet Informationen über Wasserstände, Tauchtiefen sowie
Sperrungen von Wasserstraßen oder Schleusen. ... Elf deutsche
Schiffe nutzen ferner bereits ein Logistik-System namens „Copit“,
mit dem sich Frachten per Internet verfolgen lassen. Die
Maritime Telematics Engineering GmbH in Rosengarten bei Hamburg
hat das System entwickelt, das Bundesforschungsministerium hat
Copit mit Fördergeldern unterstützt. „Wir haben versucht,
ein System zu bauen, das mit üblichen Komponenten auskommt wie
Computer, Modem und Handy und keine besonderen
Systemvoraussetzungen hat“, sagt Roland Scheurle, Chef der
Maritime Telematics Engineering GmbH. „Etwas anderes gibt die
Ertragslage der Binnenschiffer ja auch nicht her“, erklärt
er.
Damit
die Bugwelle beim E-Business noch ein wenig anschwillt, ist kürzlich
an der Universität Duisburg das Forschungsprojekt „Ebusi-Net“
angelaufen. Eine Forschergruppe untersucht, wie sich die
elektronische Vernetzung auf die Binnenschifffahrt auswirkt.
Unter anderem tüfteln die Wissenschaftler an einer Software,
mit der Binnenschiffer über ein internes Netz
Arbeitsgemeinschaften bilden können – damit Einzelunternehmer
Großaufträge annehmen und im Verbund erledigen, die alleine
nicht zu bewältigen sind. Inzwischen buhlen auch einige
Internet-Marktplätze um die Gunst der Binnenschiffer. „Von
der Schiffsschraube über den Werft-Aufenthalt bis hin zur
Annahme einer Fracht kann alles online abgewickelt werden“,
sagt Karl-Ludwig Wagner vom Telematikbüro der
Binnenschifffahrt. Besonders die Frachtenbörsen würden immer
beliebter, erzählt Wagner. Ein Beispiel ist BintraS, ein freier
Marktplatz, den ebenfalls die Universität Duisburg betreibt.
Neben Ladungen und freiem Frachtraum findet sich dort eine
umfangreiche Datenbank, um Transporte per Schiff zu planen. Seit
März online ist die europäische Frachtenbörse Bargelink.com
mit Sitz in den Niederlanden, hinter der unter anderem der
Mineralölkonzern BP
steht. Seit dem Start hat sie immerhin schon 300.000 Tonnen Öl
an Tankschiffe vermittelt, sagt Bargelink-Vorstand Axel Götze-Rohen.
Trotz des guten Starts räumt er allerdings ein: “Noch gibt es
erhebliche Schwierigkeiten, auch auf dem Schiff aktiv zu werden.
Die Technik ist einfach noch nicht so weit.“ Die größte
Hürde ist heute die sehr langsame Übertragungsrate der
Mobiltelefone – die Branche, auf mobile Lösungen angewiesen,
hofft auf die neuen Standards GPRS und UMTS.
DVZ
/ 11.10.01
„Ladungsvergabe via
Internet: Von Börsen und Auktionen.“
Das
Internet gewinnt bei der Ladungsvergabe in der Binnenschifffahrt
an Bedeutung. Erste Verlader sind dazu übergegangen, ihre
Transportkontrakte auf diesem Weg auszuschreiben und zu
versteigern oder sind dabei, eigene Frachtenbörsen aufzubauen.
... Die Vergabe von Transporten und Logistikdienstleistungen über
das Internet gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Chancen
und Möglichkeiten, die das Internet bietet, werden gerade im
B2B-Bereich immer deutlicher. Auch für die europäische
Binnenschifffahrt hat eine vernetzte Zukunft begonnen. Immer
mehr Unternehmen haben ihre eigenen Webpages, immer mehr
Partikuliere sind auch auf digitalen Wegen unterwegs und immer
mehr Verlader interessieren sich für die Möglichkeiten der
Transportvergabe via Internet. PRO: Dabei werden verschiedene
Vorteile erkannt: Ÿ
Bessere Markttransparenz: Wer hat für meinen Transport
das richtige Schiff zur richtigen Zeit am richtigen Ort und zum
richtigen Preis? Die Antworten auf diese Fragen werden um so
besser, je größer der Kreis der Befragten ist. Was liegt also
näher, als virtuelle Marktplätze zu nutzen? Mit nur wenigen
Mausklicks können weit mehr potenzielle Partner erreicht
werden, als man sonst kontaktiere würde. Ÿ
Senkung von Prozesskosten: Bei der Suche nach dem
richtigen Partner entstehen erhebliche Kosten. Ein gut
ausgebildeter könnte erheblich produktiver eingesetzt werden,
wenn gut positionierte Marktplätze genutzt würden.
Ÿ
Zeitgewinn: Mit einer professionellen Frachtenbörse
gewinnt man erheblich Zeit. Ein Rechenbeispiel: 50 telefonische
Anfragen à drei Minuten dauern 2,5 Stunden. Bei einer Frachtenbörse
ist eine Ausschreibung in etwa drei bis vier Minuten erstellt.
Die Übermittlung an 10, 50 oder 100 Partner dauert dann nur
noch Sekunden. ... Wie groß der Nutzen ist, den ein Unternehmen
aus einer Frachtenbörse zieht, hängt von vielen Faktoren ab.
Einer der wichtigsten ist die Anpassung der internen Prozesse an
das neue Medium. Hierbei steht die Binnenschifffahrt am Anfang
einer wichtigen Entwicklung. Das Internet wird für das Gewerbe
ein wichtiger Impulsgeber für die Zukunft werden. CONTRA: ...
Aus den Erfahrungen der bisherigen Ausschreibungs-verfahren kann
geschlossen werden, dass es bei den Beteiligten nicht zu großen
Problemen gekommen ist. Kritisch sind unter Umständen die abstrakten
Vorgaben der Nebenbedingungen zu sehen, welche die Systemvorteile
des einzelnen Kontraktnachfragers nicht berücksichtigen und
dadurch negativ für den Anbieter wirken können. Die Art und
Weise der bisherigen Ausschreibung zeigt aber auch, dass ein
einzelner Partikulier die Vorgaben des Verladers nicht erfüllen
kann. Um so mehr ist es notwendig, dass nur über eine Bündelung
der Kräfte an Schiffsraum den Anforderungen der Verlader
Rechnung getragen werden kann. ...
DVZ
/ 20.11.01
„Die
Zeit der „Dot Snots“ ist vorbei“
Experten
schätzen, dass höchstens eine Handvoll neutraler Marktplätze
überleben wird.
Die
Online-Logistik-Umsätze werden in den nächsten drei Jahren 63
Mrd. auf 177 Mrd. EUR steigen. Dementsprechend zunehmen wird
auch die Zahl der Verlader und Logistikdienstleister, die
elektronische Marktplätze nutzen. Nach Schätzungen von
Analysten werden sich in drei Jahren 82 Prozent der Verlader
an solchen Portalen beteiligen (derzeit sind es 16 Prozent);
von den Logistikdienstleistern beabsichtigen 70 Prozent, über
Transportmarktplätze Geschäfte abzuwickeln. Wichtig für
die Überzeugung von potenziellen Marktplatzteilnehmern sind
vertrauensfördernde Maßnahmen. Dazu gehören unter anderem
eine Bewertung der Marktteilnehmer (Rating), sichere
Zahlungsabwicklung und eine Registrierung. Die Tage der anonymen
Schwarzen Bretter dürfte gezählt sein.
Ebenfalls
out sind die so genannten Dot Snots. Dieser Begriff aus dem
Internet-Sprachgebrauch bezeichnet einen Snob, der aufgrund
eines Start-Up-Unternehmens
Reich
geworden ist und dies ständig in der Öffentlichkeit zeigt. Mit
dem Ende der E-Business-Euphorie hat sich die Erkenntnis
durchgesetzt, dass die Snobs keinesfalls in der Lage waren,
etablierte Unternehmen wirtschaftlich zu erschüttern. Statt
dessen setzen sich E-Business-Geschäftsmodelle großer
Konzerne durch.
DVZ
/ 17.11.01
„SCM-Lösungen
sind immer stärker im Vormarsch“
Die große
Rolle des kleinen „e“
Supply
Chain Management (SCM) ist in aller Munde. Dass zu dessen
Optimierung nicht nur der physische Materialfluss gehört,
sondern zunehmend auch der sichere Fluss von Daten, hat sich als
Erkenntnis durchgesetzt. Doch mit dem bloßen Einsatz einer
neuen Software ist es nicht getan. ... Geringe
Implementierungs- und Kommunikationskosten sprechen zwar für
das Internet, doch verlangen die Kunden gerade heute ein erhöhtes
Sicherheitsniveau im Austausch der Daten im SCM. Dies kann
bisher nur über geschlossene Netze sichergestellt werden.
Studien zeigen, dass Unternehmen aus dem Mittelstand empfänglich
sind für Kosteneinsparungen, erhöhte Lieferpünktlichkeit,
Effizienzsteigerungen und die Verbesserung der
Kundenzufriedenheit. Das Verständnis bei kleineren oder
mittleren ist somit zwar vorhanden, die Implementierung einer
Supply-Chain-Strategie jedoch oft schwieriger als gedacht. Mit
der Einführung einer neuen Software ist es nicht getan, da in
der Folge innerbetrieblich sehr viel stärker zusammengearbeitet
werden muss. Oft führt das zu einer Umstrukturierung der
gesamten Organisation. Mittelständische Unternehmen können es
sich jedoch selten leisten, ständig Strukturen zu ändern, die
produktive Mitarbeiter abziehen und dadurch in monatelangen
Projekten weniger Umsatz zu machen – nur weil beschlossen
wurde, ein neues Tool einzusetzen. ... In einigen Jahren werden
die Unternehmen die Resultate der heutigen Investitionen sehen.
Der Markt wird bis dahin noch kürzere Transportzeiten, nicht
aber unbedingt neue Wege entwickelt haben. Die Transparenz in
der Supply-Chain wird fundamental wichtig sein.
DVZ
Nr. 124 / 16.10.01
„Begriff „Frachtenbörse“
inzwischen negativ belegt“
...
Dass die meisten Frachtenbörsen an mangelnder Masse kranken,
bestätigen die folgenden Anwenderaussagen: „Uns bringt das
nichts!“ und „Wir warten erst einmal ab, ob das überhaupt
funktioniert!“
Hauptakquisitionsargument
von Frachtenbörsen ist das Vermeiden von Leerfahrten im
Spotmarkt. Da aber meistens nur die sogenannten schlechten
Touren eingestellt werden, bringen diese Börsen dem
Speditionsdisponenten kaum etwas. Vielfach werden sie auch nur
als Telefonersatz angesehen. Statt acht bis zehn Telefonate zu führen,
werden Angebote einfach in ein Portal gestellt und schon läuft’s.
Die Praxis zeigt aber, dass dies in den meisten Fällen nicht
der Fall ist.
Die
Probleme der Frachtenbörsen lassen sich wie folgt
zusammenfassen:
-
Unternehmensleitung und Mitarbeiter haben
Akzeptanzprobleme bezüglich ihrer Teilnahme an elektronischen
Kooperationssystemen.
-
Nutzer sind oft misstrauisch wegen der Verteilung
untereinander.
-
Es existieren Befürchtungen, dass die Kundenstruktur
durch die Ladungsvergabe über eine Frachtbörse zu transparent
wird.
-
Es besteht die Auffassung, dass nach Auftragserfüllung
oft kein Geld fließt und der Anbieter bei der Vergabe damit
rechnen muss, einen qualitativ minderwertigen Transport
einzukaufen.
Fakt
ist nach wie vor, dass täglich zigtausend Disponenten
telefonisch Ladungen suchen. Gleichzeitig bemüht sich eine ähnlich
hohe Zahl von Versandleitern, ihre Güter bestmöglichst zu
platzieren. Festzustellen ist, dass der Begriff Frachtenbörse
mittlerweile sehr negativ belegt und mit festen Vorurteilen
verbunden ist. Auch der Begriff „Virtueller Marktplatz“ ist
nicht passend. Zutreffender ist
Multi-Elektronische-Transportabwicklung (Meta) ...
Handelsblatt
/ 17.10.01
„Logistik
ohne IT nicht denkbar“
Die
Verknüpfung von Logistik und Informationstechnologie ermöglicht
globale Vernetzung und wirtschaftlich optimierte Prozesse
Ohne IT hätte
die Logistik niemals ihre heute als selbstverständlich geltende
Effizienz erreicht. Der Einsatz von IT ist in allen Sparten der
Logistik inzwischen so üblich, dass eine Symbiose von Logistik
und IT entstanden ist. ... Globales Wirtschaftswachstum braucht
Mobilität, Mobilität braucht überzeugende Logistik. ...
DVZ
/ 11.10.01
„Chancengleichheit
ist für Berlin ein unabdingbares Ziel“
Verkehrspolitik
will deutsche Binnenschiffer stärken
Die
Binnenschifffahrt spielt eine wichtige Rolle auf dem Weg zu dem
verkehrspolitischen Ziel, den Verkehr so zu gestalten, dass er
weniger Probleme macht. ... Der Einsatz der Informations- und
Telekommunikationstechnik wird auch in der Binnenschifffahrt zukünftig
eine noch größere Rolle spielen. Es ist dringend
erforderlich, dass zukünftig auf jedem Schiff ein
Computer mit Internetverbindung verfügbar ist und der
Schiffsführer sowie die Besatzung in geeigneter Weise geschult
werden. Nur so kann die Binnenschifffahrtverstärkt in
Transportketten mit Sendungsverfolgung eingebunden werden.
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