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eBUSI-NET - Presseinfos

 

Pressemitteilung

 

eBusi-Net Workshop in Warschau und Stettin 21. – 23. September 2002:

 

In Warschau setzt man auf Kooperation und Zusammenarbeit

 

Der polnische Projektpartner Prof. Dr. W. Paprocki vom Institute of Transport at Warsaw School of Economics eröffnete den Workshop am 22.9. in den Räumen der Stettiner Maritime University. Die polnische Seite, vertreten durch das Senatsmitglied Frau Prof. Dr. C. Christowa, den Vorstandsvorsitzenden der Seehafenverwaltung Herrn A. Montwill sowie Herrn E. Ossowski, Vorstandsvorsitzender der Binnenschifffahrtsreederei „ODRATRANS“, berichtete in verschiedenen Vorträgen über die Bedeutung der Ostseehäfen, die IT-Unterstützung bei der Abwicklung von Im- und Exporten im Hafen, sowie über das Angebot polnischer Binnenreedereien auf dem internationalen Transportmarkt. Die deutschen Kollegen Dr. J. Lange von der Hamburger Sozialforschungsgesellschaft, sowie Prof. Dr. H. Linde von der TU Berlin rundeten durch ihre Beiträge zum Wasserverkehr Deutschland-Polen und zu Marktpotentialen und Entwicklungsperspektiven den deutsch-polnischen Austausch ab.

Besonderes Interesse zeigten die deutschen Vertreter der Binnenschifffahrtsbranche natürlich an einer Diskussion über die Umsetzung des deutsch-polnischen Abkommens über die Binnenschifffahrt. Intensiv nutzten die eBusinet-Projektpartner die Chance ihre Fragen in den hochkarätig besetzten Gesprächrunden vorzutragen.

Bei einem Empfang im Sejm, der 1. Kammer des polnischen Parlaments, standen der Vorsitzende des Ausschuss Verkehr Prof. Dr. Liberadzki und der stellvertretende Direktor im Ministerium für Infrastruktur, Dr. Kleniewski Rede und Antwort.

„In punkto Binnenschifffahrt kann man was von den Deutschen lernen“, kommentierte Kleniewski und betonte das Interesse der Polen nach Kooperation und Zusammenarbeit. Im Prozess des bevorstehenden EU-Beitritts berät man derzeit ein Binnenschifffahrtsgesetz, das dem deutschen wohl ähneln wird.

Bei der Frage, wie man eine europäische Binnenschifffahrt in Zukunft stärken könne, steht für die polnische Seite der Oder-Transportkorridor mit Anbindung an den Shortsea-Verkehr im Vordergrund.

Auch die polnischen Binnenschiffer werden mit Problemen konfrontiert, die deutsche Partikuliere schon kennen: die Notwendigkeit selbständig als Unternehmer auf dem Transportmarkt zu agieren. Konsens auf deutscher wie polnischer Seite ist, dass sich „partikulierte“ Anbieter die sich auf einem globalisierten Markt behaupten müssen, über entsprechende eBusiness-Lösungen verfügen müssen.

Zusammenfassungen der einzelnen Redebeiträge sowie Fotos zum Workshop können unter info@ebusi-net.de angefordert werden.